Kammerforst

 

Kammerforst entstand etwa um 1680 als Ausbausiedlung "Kamaforst" durch wallonische Gastarbeiter. Diese belgischen Einwanderer suchten nicht nach Ton, sondern fanden ihre Betätigung in einer Eisenhütte, die früher anstelle der heutigen "Hüttenmühle" in der Hammerwiese stand. Hier gruben sie nach Eisensteinen (Spuren der Bohrlöcher sind heute noch sichtbar) und wuschen sie im Bach. Eisensteine wurden "Masseln" genannt. Daher erklärt sich auch der Name "Masselbach", der sich mit dem Brexbach vereinigt. Das damalige "Kamaforst" gehörte den kurtrierischen Landesherren und dem Kirchspiel Nauort an. Es hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem beliebten Ferienort entwickelt, denn seine reizvolle Landschaft zieht alljährlich viele Feriengäste in den herrlich bewaldeten Ort. Wenn Kammerforst auch eine verhältnismäßig junge Vergangenheit hat, so lassen doch Funde von facettierten Steinbeilen und Steinäxten aus der jüngeren Steinzeit auf menschliche Siedlungen zu dieser Zeit schließen.

 

Das vom SWR in der Sendung „Hierzulande" am 09.08.2010 ausgestrahlte Dorfporträt finden Sie in der Mediathek des SWR.

 

 

 

Ortsgemeinde
Kammerforst

Bahnhofstraße 5
56206 Kammerforst


Hausanschrift:
Rathausstraße 48
56203 Höhr-Grenzhausen

Ortsbürgermeisterin

Marianne Karthaus


E-Mail: buergermeisterin@gemeinde-kammerforst.de

 

Tel.: +49 (0) 2624 952386

Sprechstunde: 
Die Sprechstunden der Ortsbürgermeisterin Marianne Karthaus erfolgen nach telefonischer Vereinbarung oder per E-Mail

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Weitere Infos unter:
Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen
Rathausstraße 48 | 56203 Höhr-Grenzhausen | Telefon: 02624 104 | Fax: 02624 10489 | www.hoehr-grenzhausen.de | eMail: orga@hoehr-grenzhausen.de