Zahn der Zeit


In den Kriegsjahren von der Wehrmacht als Munitionslager genutzt und infolge der Sprengungen von Munition im Beckenbereich durch die Alliierten, stark beschädigt, waren umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig. Es fanden sich auch in dieser schwierigen Nachkriegszeiten engagierte Bürger, welche durch Spendensammlungen und persönlichen Einsatz unter Federführung von Hans Galle, ihr Freibad sanierten. In der Folgezeit erfuhr das Schwimmbad nur geringfügige Änderungen an seiner ursprünglichen Bauweise. So entfernte man beispielsweise den Sand und legte Rasenflächen an. Durch Veränderungen politischer Strukturen ging das Eigentum am Freibad von der Gemeinde Grenzhausen auf die Stadt Höhr-Grenzhausen und später auf die Verbandsgemeinde über. Die politischen Entscheidungsgremien diskutierten, insbesondere ab den siebziger Jahren, zahlreiche Neubau- oder Sanierungsvarianten. Man investierte viel Geld in Planungen, jedoch wurden kaum die notwendigsten Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Mit dem Tod von Herrn Galle verlor das Bad seinen engagiertesten Verfechter

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