Höhr-Grenzhausen

Die Anfänge der heutigen Stadt gehen zurück bis in das Jahr 1213, in dem erstmals die von Graf Heinrich von Isenburg erbaute Burg Grenzau erwähnt wurde. Er wurde der Stammvater des Geschlechts Isenburg-Grenzau, das später großen Besitz im Westerwald hatte.

Im Jahre 1313 schenkte Graf Luther von Isenburg-Grenzau dem Deutschen Ritterorden eine Wiese in der "Hurlebach", die zu seinem Hof in "Grundeshusen" gehörte. Diese Schenkungsurkunde nennt zwei Stadtteile mit ihren ältesten Namen: Hurle = Höhr und Grundeshusen = Grenzhausen.

Die Schreibweise von Grenzau lautet 1213 Gransioie, 1343 Grensoyge, 1346 Grensoye und 1356 Grensawe, woraus sich schließlich Grenzau entwickelte. Man nimmt an, daß sich der Name aus dem französischen Wort "Gransioie" gebildet hat, das gleichbedeutend mit "große Freude" ist.

Der Name Grundeshausen sollte wohl den Besitz der Isenburger in diesem Stadtteil andeuten. Eine Grenze hat erst nach 1373 bzw. 1595 zwischen den beiden Stadtteilen bestanden. 2 2 Nach dem Aussterben der älteren Isenburger Linie wurde das Land geteilt und das Amt Grenzhausen den Grafen von Wied zuerkannt. Nach dem Tode des letzten Grafen von Isenburg-Grenzau 1664 kam das Land zu Kurtrier.
Die Burg wurde im Jahre 1635 auf Anordnung des damaligen französischen Kommandanten der Festung Ehrenbreitstein teilweise zerstört; in den nachfolgenden Jahren jedoch wieder aufgebaut. Seit etwa 1790 wurde sie nicht mehr bewohnt und verfiel mehr und mehr.

Der Ortsname "Höhr" geht bis in die germanische Zeit zurück. Für die Gründung des Ortes nimmt man die Zeit zwischen 1100 und 1200 an. Die erste Schreibweise "horo" bedeutet "sumpfiges Gelände und "le" der "Hügel". Der Hei matforscher Karl Koscielniacyk deutet den Ortsnamen als "Hügel im Sumpfgelände". Die Lage des Stadtteils läßt diese Auslegung glaubhaft erscheinen. Die ältesten Teile des Ortes lagen auf den Höhen zwischen Garten- und Mittelstraße bis zur Bergstraße. Der Name entwickelte sich von Horle über Hurle, Hoern in Höhr.
Um 1200 gehörte der Ort zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Sayn, später Sayn-Wittgenstein. 1392 wurde er zu 3/4 an Kurtrier verpfändet.

Für die Stadt Höhr-Grenzhausen gibt es noch keine Chronik. Dennoch wurden bereits drei Bücher zur Geschichte von Höhr-Grenzhausen herausgegeben die sich mit der Tradition der Keramik und der Geschichte beschäftigen.

/ Bürgermeister / Bürgermeisterin der Ortsgemeinde Kammerforst Margit Demuth

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Die Sprechstunden der Ortsbürgermeisterin Margit Demuth finden jeweils am 1. und 3. Donnerstag im Monat von 18.00 bis 19.00 Uhr in der Hauptstraße 29, Kammerforst oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.-Nr. 02624-7757 statt.


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