Kinderhort „Höhr-Grenzhausen“: Endlich! Die erste Kerze brennt!


Die Frage eines Kindes, warum der Adventskranz nicht auch 24 Kerzen hat, so wie der Adventskalender, der ja auch 24

Türchen hat, ist inzwischen auch beantwortet. Nach kurzer Recherche war schnell klar, der Adventskranz hatte einmal wirklich mehr als vier Kerzen. Im Jahre 1839 hängte Johann Heinrich Wichern im Rauhen Haus in Hamburg im Betsaal ein Wagenrad mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen auf. Damit wollte Wichern den im Rauen Haus lebenden Straßenkindern (beginnendes Industriezeitalter) die Zeit bis Weihnachten verkürzen und anschaulich darstellen. In diesem Rahmen lernten die Kinder auch gleichzeitig zählen. Bis heute wird dieser originale Adventskranz von der Diakonie und der Evangelischen Kirche in Deutschland als Wichernkranz bezeichnet. Innerhalb von knapp 100 Jahren hat sich dieser Kranz auch in katholischen Gegenden durchgesetzt, 1925 wurde erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche aufgehängt. Heute zeigt sich der Adventskranz in vielen verschiedenen Formen und Ausgestaltungen, aber der Sinn, die Vorweihnachtszeit greifbar überschaubar zu machen ist erhalten geblieben.

Die Hortkinder jedenfalls genießen diese Tradition sehr, vielleicht gibt es ja nächstes Jahr auch mal einen original Wichernkranz, wenn der Platz dies zulässt. Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren können im Kinderhort angemeldet werden. Anmeldungen sind von Mo.-Fr. im Kinderhort "Zweite Heimat" möglich. Weitere Infos beim Leiter der Einrichtung Herrn Werner Bayer unter der 02624 7257.

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