Projekt Arbeit und Lernen P.A.u.L. e.V.


So sind auch die bis zu 15 TeilnehmerInnen (TN) von „Fit für den Job“, welche sich dort für die Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeitsstelle engagieren, täglich damit beschäftigt, Stellenangebote zu recherchieren, Bewerbungen zu schreiben und zusätzlich die nötigen Kenntnisse über Anforderungen und Regeln der Arbeitswelt zu verinnerlichen.

Doch im vergangenen, superheißen Juli haben auch wir neben diesen Aufgaben Exkursionen durchgeführt, um außerhalb überhitzter Schulungsräume Erfahrungen zu machen, Neues zu lernen oder Altes wiederzuentdecken. So waren wir am 04.07. im Freilichtmuseum in Kommern, wo man auf einem mehrstündigen Rundgang alte, ebenso liebevoll wie kenntnisreich wiedererrichtete Gebäudegruppen aus mehreren Jahrhunderten erkunden kann. Diese sind thematisch nach Regionen (Eifel, Westerwald, Bergisches Land etc.) zusammengestellt und bieten die Möglichkeit, hautnah in die Lebens- und Arbeitsbedingungen vergangener Jahrhunderte einzutauchen. Gleichermaßen interessant für unsere deutschen wie auch zugereisten TN, lässt sich ein Verständnis von gesellschaftlichen Normen und handwerklichen Traditionen doch nicht zuletzt über die Kenntnis des Vergangenen vermitteln. Zum Monatsende, wo die Hitze in Deutschland mediterrane Dimensionen angenommen hatte, haben wir die wildromantische, kühle Ruppertsklamm durchwandert. Denn auch die (Wieder-) Erlangung körperlicher Fitness gehört zu den vielfältigen Themen, welche im Rahmen der Fit-Maßnahme sowohl theoretisch erarbeitet wie praktisch umgesetzt angeboten werden. Da 6 unserer TN nun eine schulische oder betriebliche Ausbildung begonnen haben, gab es zum Monatsende ein Abschiedsfest mit Gruppenwettbewerb und selbstzubereiteten internationalen Küchenspezialitäten!

Nun stehen viele neue TN bereit, mit ein wenig Unterstützung ihren Weg in Ausbildung oder Arbeit zu finden.

Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Informationen über unsere Projekte finden Sie unter www.paulev.de

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