Startschuss für Mehrgenerationen Platz an der Goethe-Schule


Nach Beantragung der Fördermittel im vergangenen Jahr erhielt die Verbandsgemeindeverwaltung nun vor wenigen Tagen die positive Zusage für die Förderung in Höhe von 220.000,-- Euro durch das Innenministerium Rheinland-Pfalz. Eine Auflage in dem Zuwendungsbescheid ist, dass mit der Maßnahme noch in diesem Jahr begonnen werden muss. Der komplette Mittelabruf, d. h., die Fertigstellung und Abrechnung der Baumaßnahme, hat bis  zum 31.12.2021 zu erfolgen. Dies bedeutet konkret, dass im vierten Quartal 2018 mit der Freilegung des Geländes durch Abriss des alten Hausmeisterhauses (Tafel) sowie der alten, aufgrund von Baumängeln gesperrten Sporthalle, begonnen wird. 

Ziel der Maßnahme ist es, einen Begegnungsraum für „Jung und Alt“ zu schaffen. Auf dem neuen Platz sollen zu der derzeit vorhandenen Zahl der Parkplätze noch weitere 14 Plätze hinzukommen. Insgesamt kann durch die neue Platzgestaltung ein zusätzlicher Impuls für eine verbesserte Attraktivität und höhere Aufenthaltsqualität in der Innenstadt entstehen. Auf der neuen Fläche ist eine Anlage mit Aktionsangeboten geplant, die Jung und Alt ansprechen und zum Ausprobieren einladen. Hier zu nennen sind zum Beispiel: Barfuß-Sinnespfad, Labyrinth, Klangspiele, Hochbeete mit bienenfreundlichen Pflanzen, Spieltische sowie eine Art Atrium für gemeinsame Schauspiel- und Leseaktionen. Durch solche und ähnliche Angebote können insbesondere Kinder und Senioren gemeinsam Zeit verbringen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Seit Jahren finden bereits in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Aktionen zwischen der Grundschule und dem in der Nähe befindlichen Seniorenheim der Stiftung Bethesda statt. Die Verbindung zwischen „Jung und Alt“ wird demnach nicht nur formuliert sondern bereits aktiv und nachhaltig gelebt.

Der entstandene Platz kann nach Abschluss der Sanierung des Stadtteils Höhr im Programm „Soziale Stadt“ alternativ als Veranstaltungsort für Schul- und Straßenfeste, sowie andere Veranstaltungen seitens der Anlieger des Quartiers genutzt werden. Hierzu wird der Bau der erforderlichen Infrastruktur an Strom- und Wasserversorgungssäulen und entsprechendes kinder- und seniorenfreundliches Sitzmobiliar mit Überdachung auf der Platzfläche eingeplant.

Die Verbandsgemeindeverwaltung ist derzeit mit der Diakonie Westerwald bezüglich der künftigen Unterbringung der „Tafel“ im Gespräch. Gerne können sich interessierte Vermieter an die Verbandsgemeindeverwaltung, Frau Claudia Scholz, wenden, falls sie geeignete Räumlichkeiten in Höhr-Grenzhausen für die „Tafel“ anbieten möchten (Tel. 02624/104-133).

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