„Immer was los…“


Mal schnell einen Apfel abwaschen und reinbeißen, sauberes Geschirr aus der Spülmaschine räumen, ein Glas frisches Wasser aus dem Wasserhahn trinken – dies alles würde ohne die 23 Gewinnungs- und drei Aufbereitungsanlagen der Verbandsgemeindewerke nicht funktionieren. Wir hätten schlicht kein Trinkwasser. Eine dieser Gewinnungsanlagen ist der Brunnen „Nummer 5neu“, namentlich „vorderster Bach“ genannt. Dort musste nun neu gebohrt werden. 

Mitten im Wald in der Nähe des Flürchens standen in den vergangenen Wochen Kran und LKW. Mit solch schwerem Gefährt wurde ein Brunnen gebaut, der 136 Meter tief ist. Trotz tiefen Wasserspiegels hat er eine Förderleistung von vier Liter pro Sekunde. Nur ein paar Meter weiter steht ein älteres Brunnenhaus. An dieser Stelle gibt es bereits seit vielen Jahren einen Brunnen. „Nummer 5alt“ ist zwar noch im Betrieb, wird aber in Zukunft zu wenig Leistung bringen, um die Wasserversorgung wie bisher zu gewährleisten. Ein großer Vorteil: Die Schaltanlage in dem alten Brunnenhaus kann auch für den neuen Brunnen genutzt werden. Denn zu einem Brunnen gehört mehr als ein tiefer Schacht im Erdreich. Verbunden mit Kabeln und Rohren werden die Leistung und Funktionstüchtigkeit der Brunnen in unserer Verbandsgemeinde ständig kontrolliert. Man wundert sich, wieviel Elektronik dahinter steckt.Mitten im Wald in der Nähe des Flürchens standen in den vergangenen Wochen Kran und LKW. Mit solch schwerem Gefährt wurde ein Brunnen gebaut, der 136 Meter tief ist. Trotz tiefen Wasserspiegels hat er eine Förderleistung von vier Liter pro Sekunde. Nur ein paar Meter weiter steht ein älteres Brunnenhaus. An dieser Stelle gibt es bereits seit vielen Jahren einen Brunnen. „Nummer 5alt“ ist zwar noch im Betrieb, wird aber in Zukunft zu wenig Leistung bringen, um die Wasserversorgung wie bisher zu gewährleisten. Ein großer Vorteil: Die Schaltanlage in dem alten Brunnenhaus kann auch für den neuen Brunnen genutzt werden. Denn zu einem Brunnen gehört mehr als ein tiefer Schacht im Erdreich. Verbunden mit Kabeln und Rohren werden die Leistung und Funktionstüchtigkeit der Brunnen in unserer Verbandsgemeinde ständig kontrolliert. Man wundert sich, wieviel Elektronik dahinter steckt.

Aber die Wartung, Instandhaltung oder das Fachpersonal, welches dafür ausgebildet ist  – all dies kostet Geld. Mehr als 80 Prozent der Wasserkosten sind Fixkosten. Auch deshalb ist die Wasserversorgung ein zentrales Thema und ein gutes Beispiel für den Prozess der integrierten Standortentwicklung. Denn um auch weiterhin die Gebühren für unser Wasser gering zu halten und die Fixkosten auf viele Endverbraucher aufzuteilen, brauchen wir eine stabile Einwohnerzahl. Die integrierte Standortentwicklung hat unter anderem deshalb zum Ziel 15.000 Einwohner bis 2025 zu erreichen. Denn Wasser brauchen wir alle – auch aus 136 Meter Tiefe. 

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