„Immer was los…“ Ziel definiert: 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner!


Warum hat die Verwaltung eigentlich die Online-Bevölkerungsumfrage Anfang des Jahres und die anschließende Veranstaltungswoche vom 17. - 22. September 2018 in die Wege geleitet, mag der eine oder andere sich vielleicht fragen. Wozu soll das gut sein?

Seit Mai 2017 läuft in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen die integrierte Standortentwicklung. Ein Prozess, der vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird. Beide Aktionen sind erste sichtbare Schritte in diesem Prozess. Wie der Name bereits verrät, geht es um eine Entwicklung unseres Standortes, zukunftsorientiert, integriert, also: gemeinsam. Seit mehr als einem Jahr ist die Verwaltung unterwegs, ein Ziel dieses Prozesses zu definieren. Eines, unter dem sich viele verschiedene Akteure, einschließlich der Bürgerinnen und Bürger, wiederfinden können. Keine einfache Aufgabe, haben doch alle verschiedene Vorstellungen, Perspektiven und Bedürfnisse.

 „Mit dem Prozess der integrierten Standortentwicklung möchten wir die Weichen für die Zukunft unserer Verbandsgemeinde stellen“, so Bürgermeister Thilo Becker, „Wir müssen unsere Einwohnerzahlen stabilisieren. 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben wir uns als Ziel gesetzt. Denn nur wenn wir eine stabile Einwohnerzahl beibehalten oder uns sogar vergrößern, sind wir auf Dauer gut aufgestellt und  überlebensfähig. Die Anzahl der Kindergärten, Schulen, der Arztpraxen, überschaubare Kosten für die Wasserversorgung – um nur einige Beispiele zu nennen, warum diese Entwicklung wichtig ist. Nun stellt sich mir die Frage: Was muss getan werden, um unsere Bürgerinnen und Bürger zu halten und neue zu gewinnen? Und wer ist an welcher Stelle handlungsfähig?“ Die integrierte Standortentwicklung ist wichtig für jeden, der in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen lebt oder arbeitet – weil jeder davon betroffen ist. Deshalb möchte die Verwaltung nicht nur mit den Bürgerinnen und Bürgern und unterschiedlichen Akteuren ins Gespräch kommen, sondern auch die Menschen zusammenbringen, die sich gegenseitig unterstützen können – gegebenenfalls können sich so neue Strukturen und Projekte entwickeln, die positiv auf die Entwicklung der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wirken. Eine gute Möglichkeit bot da die Veranstaltungswoche. Jeder war herzlich eingeladen, dabei zu sein, mit zu diskutieren und Ideen zu entwickeln – zu unterschiedlichen Themen. 


Die Themenauswahl ist nicht willkürlich entstanden, sondern wurden aus den Kommentaren der Umfrage und den Gesprächen zuvor entwickelt. Die Verwaltung hatte gehofft, so die Themen anbieten zu können, die für unsere Bevölkerung wichtig sind. Leider war aber die Beteiligung bei den öffentlichen Veranstaltungen gering. Erstaunlich, denn die Nachfrage nach den Ergebnissen der Umfrage war hoch. „Unabhängig von der zum Teil niedrigen Teilnehmerzahl konnten wir in allen Diskussionen neue Erkenntnisse gewinnen, die für den Entwicklungsprozess wichtig sind“, sagt Bürgermeister Becker, „Denn jeder Gedanke zu einem Thema sollte ernstgenommen werden. Besonders freue ich mich aber, dass unsere Fachveranstaltungen mit dem Fokus Spielplätze, Kinderbetreuung, ärztliche Versorgung und Vereinsleben sehr gut angenommen wurden. Wichtige Bausteine, wenn wir unser Ziel von 15.000 Einwohner erreichen wollen.“

Die Ergebnisse der Umfrage, die Erkenntnisse aus den Programmpunkten der Veranstaltungswoche, die verschiedenen Perspektiven der vielen Gespräche mit unterschiedlichen Akteuren sind die Grundlage der integrierten Standortentwicklung, die erst am Anfang steht. Nun heißt es, alle Punkte zusammenzutragen, zu analysieren und den Weg weiter zu ebnen, für Projekte, die unsere Verbandsgemeinde voran bringen. Erste Ideen wurden in dieser Woche bereits geboren! In diesem Sinne bedankt sich die Verwaltung bei allen Mitwirkenden, Referenteninnen und Referenten, Fachexpertinnen und Fachexperten, bei allen, die neue Ideen eingebracht, kritisch nachgefragt und zugehört haben für Ihre Zeit und Perspektiven. Nach der Veranstaltungswoche ist vor nächsten Schritten: Fühlen Sie sich weiterhin eingeladen, mit uns in den Dialog zu treten. Wir freuen uns über weiteren Austausch rund um die Entwicklung der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

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