„Immer was los…“ Neues Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum entsteht am Alexanderplatz


Den sozialen Zusammenhalt stärken und Integration fördern sind die Zielsetzungen des Projekts mitten in der Innenstadt. Die Finanzierung dieses großen Bauvorhabens wird zu 90% vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie dem Land Rheinland-Pfalz übernommen. 10% Eigenanteil bleiben bei der Stadt Höhr-Grenzhausen. Am Montag überreichte Minister Lewentz den Förderbescheid persönlich im Rathaus.  „Der Zugewinn für das       Herz der Innenstadt könnte größer nicht sein, das ist wie ein 6er im Lotto“, so Stadtbürgermeister Michael Thiesen, der sich sehr über das neue Bauprojekt freut. Denn dieses Vorhaben bringt ganz neue Möglichkeiten mit sich. Pädagogische Konzepte, architektonische Entwürfe und inhaltliche Vorgaben wurden so ausgearbeitet, dass ein zentrales generations- und kulturübergreifendes Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum entsteht:

Ein kultureller Mittelpunkt ˗ geöffnet für alle Bürgerinnen und Bürger. Ein Gebäude ˗ den ganzen Tag gefüllt mit Leben. Ein Zentrum ˗ eingegliedert in das Stadtbild, integriert in den örtlichen Einzelhandel und die Gastronomie mit großzügig gestalteten Außen- und Grünflächen zum Verweilen. Eigene Bereiche, die sich gegenseitig ergänzen und sogar durch weitere Räume ergänzt werden. So können alle bisherigen Aufgaben fortgeführt werden wie bisher, gleichzeitig aber auch neue Angebote geschaffen werden. Ein Platz für die Senioren- und Mehrgenerationenarbeit, eine „Kulturscheune“, die betrieben werden kann, während auch das Jugendzentrum geöffnet hat und zahlreiche Räume für Workshops, Kurse und Seminare. Abgerundet wird das Angebot durch die örtliche Zusammenlegung aller Bereiche der bisherigen Kinder- und Jugendarbeit. So werden auch der Kinderhort und die Tanzschule gemeinsam in dem neuen Zentrum untergebracht sein. Tolle Synergieeffekte werden auf dieses Weise ermöglicht. Um diese bestmöglich zu gestalten, laufen Gespräche mit den verschiedenen Akteuren vor Ort.

Der Neubau umfasst nach dem aktuellen Planungsstand eine Gebäudefläche von ca. 2500 m² und wird rund 4 Millionen Euro kosten. Der Zeitraum sieht einen Abriss der bisherigen Gebäudestrukturen im zeitigen Frühjahr dieses Jahres vor. Im Anschluss kann zeitnah mit dem Bau begonnen werden.

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