„Immer was los…“


Egal ob morgens um 7:00, mittags um 12:00, abends um 21:00 oder nachts um 1:30 Uhr – jederzeit kann der Wasserhahn aufgedreht werden und das kühle Nass kommt aus der Leitung. Damit dies so einfach funktioniert, ist aber ein kompliziertes System aus verschiedenen Prozessen, Gerätschaften und Maschinen nötig, das rund um die Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindewerken Höhr-Grenzhausen kontrolliert werden muss. Dies geschieht unter anderem mithilfe einer Fernwirkanlage. Und das ist eine ganz schön komplexe Angelegenheit.

Ein ca. 25 km langes und sternförmig aufgebautes Datenkabelnetz ist dafür nötig. Über dieses werden diverse Füllstände, Durchflüsse, Zählerstände, Betriebs- und Alarmzustände von 6 Hochbehältern, 14 Brunnen, 3 Wasserwerken, 2 Kläranlagen, 5 Abwasserpumpstationen sowie verschiedenen Kleinanlagen übertragen. Diese Daten werden auf dezentralen Servern erfasst und anschließend über eine sichere Daten-Verbindung zentral auf zwei redundant aufgebauten Servern gesichert und archiviert. Die erfassten Daten werden visualisiert und live angezeigt. Auf diese Darstellung haben die technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke Zugriff und können so einen Überblick über die Anlagen bekommen.

Die Kontrolle läuft selbstverständlich nicht nur zu den normalen Geschäftszeiten, sondern 24 Stunden, sieben Tage die Woche: Wird ein Alarm in einer Anlage ausgelöst  –  z.B. eine ausgefallene Pumpe – wird dies über das Alarmierungssystem mittels SMS oder Sprachanruf direkt dem Bereitschaftshabenden mitgeteilt und er kann reagieren – damit auch um 1:30 Uhr in der Nacht alles läuft, was laufen soll. 

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