SCHULNACHRICHTEN: Das Gymnasium im Kannenbäckerland informiert... Erlebnisreiche Tage in Berlin - Klassenfahrt der 9a und 9b führte in die Bundeshauptstadt


Bereits um 7.30 Uhr gab es am nächsten Tag Frühstück und dann stand eine zweistündige Stadtrundfahrt auf dem Programm. So wurden viele der Sehenswürdigkeiten Berlins, die in den nächsten Tagen auch noch zu Fuß erkundet werden sollten, den Schülerinnen und Schülern näher gebracht. Schlusspunkt der Rundfahrt war der Alexanderplatz, wo Zeit zur freien Verfügung und für das Mittagessen war. Gemeinsam ging es dann am Nachmittag zum Technikmuseum. Hier beeindruckten die ausgestellten Flugzeuge und Boote. In einer großen Halle mit Außenbereich konnten alte Dampfloks und Eisenbahnwagen bestaunt werden. Einzelne Räume zeigten die technische Entwicklung in ganz unterschiedlichen Bereichen, von der Seidenblume bis zum Computer. Ein gelungener und interessanter Blick auf die technischen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte. Nach einem gemeinsamen Abendessen schloss sich ein weiterer Höhepunkt des Tages an: der Besuch im Bundestag. Nachdem die Sicherheitskontrolle passiert war, wartete eine interessante und informative Führung auf die Schülerinnen und Schüler. Leider war der Plenarsaal wegen Umbauarbeiten nicht für Besucher zugänglich, aber hineinblicken konnte man. Und danach ging es in die Kuppel des Reichstages. Der Rundweg an der Glasfassade entlang war auch am späten Abend imposant und beeindruckend.









Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Am späten Vormittag wurde das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen besucht. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler die Zeit der DDR kennen gelernt und doch war es etwas anderes, von ehemaligen Insassen durch die Gänge und Räume geführt zu werden. Besonders betroffen machten die Kellerräume, wo die Einzelarrest- und Dunkelarrest-Zellen lagen. Aber auch in den Verhörräumen oder auf den langen Gängen mit den Stahltüren, hinter denen die Einzelzellen lagen, konnte man sich einer gewissen Beklemmung nicht entziehen. Am Nachmittag besuchte die Gruppe dann das Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Hier konnte man beim Erkunden der ausgestellten Materialien und Gegenstände das Leben mit der Mauer, die Berlin teilte, auf ganz unterschiedliche Art und Weise nachempfinden. Nach einem Spaziergang durch die Berliner City mit einem Besuch am Brandenburger Tor sowie der Holocaust-Gedenkstätte klang der Abend am Sony Center bei einem gemeinsamen Abendessen aus.


Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus nach Potsdam. Die Stadt wurde von den Schülerinnen und Schülern auf eigene Faust erkundet und mittags trafen sich alle zu einem Picknick im Schlosspark. Nachmittags stand dann der Besuch von Schloss Sanssouci auf dem Programm. Die Führung war kurzweilig und vermittelte neben den Informationen zu den Räumen des Schlosses auch so manche interessante Einzelheit aus dem Leben des preußischen Königs Friedrichs II. Mit einem Abendessen in den Lokalen am Mercedes-Platz klang der Tag aus. Und am Freitag stand die Heimfahrt an. Am frühen Abend kamen alle wieder wohlbehalten in Höhr-Grenzhausen an, um vielfältige Erlebnisse und Eindrücke reicher.


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