Kreisverwaltung des Westerwaldkreises informiert

Westerwaldkreis und Ärzteschaft schließen Versorgungslücke

Terminpraxis zur Behandlung von Corona-Patienten eingerichtet

Der Westerwaldkreis und niedergelassene Ärzte aus dem Landkreis haben gemeinsam innerhalb kürzester Zeit eine Praxis zur Behandlung von Corona-Patienten eingerichtet. „Wir haben immer mehr Rückmeldungen erhalten, dass positiv getestete Bürgerinnen und Bürger, deren Krankheitsverlauf keine Behandlung im Krankenhaus erfordert, aus unterschiedlichsten Gründen bei ihren Hausärzten abgewiesen wurden. Um diese Lücke zu schließen konnten wir mit einer Reihe Ärzte, die sich freiwillig zusammengeschlossen haben, die Terminpraxis einrichten“, erklärt Landrat Achim Schwickert. „Weiterhin werden wir dabei von ehrenamtlichen Kräften des DRK Kreisverbandes unterstützt, denen ich bereits jetzt herzlich für ihr Engagement danke.“ Mit der Einrichtung folgen Kreis und Ärzteschaft auch den Absichten der Kassenärztlichen Vereinigung, solche Angebote flächendeckend in Rheinland-Pfalz anzubieten. 

Um eine ordnungsgemäße und strukturierte Behandlung der Patienten gewährleisten zu können, kann die Praxis nur nach vorheriger Terminvereinbarung aufgesucht werden. Personen ohne Termin müssen leider abgewiesen werden. Die Terminvereinbarung für Bürgerinnen und Bürger aus dem Westerwaldkreis erfolgt ausschließlich über das Infotelefon (02602 124-567) des Gesundheitsamtes des Westerwaldkreises. Für Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen die Praxis nicht aufsuchen können, bietet die Kassenärztliche Vereinigung nach eigenen Angaben unter Telefonnummer 116 117 einen Hausbesuchsservice an. 

Landrat Achim Schwickert und die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Sarah Omar appellieren nochmals eindringlich an alle Westerwälderinnen und Westerwälder, sich bei Symptomen, die zu einer Corona-Erkrankung passen, weiterhin unter der Hotline des Kreisgesundheitsamtes zu melden. Zu den typischen Symptomen gehören trockener Husten, ein Druckgefühl auf der Brust, Halskratzen oder -schmerzen und Fieber. Es können noch Bauchschmerzen, Durchfall, Schnupfen und Glieder- und Kopfschmerzen dazu kommen. Auch Menschen, die zwar keine Symptome haben, aber Kontakt zu einem Erkrankten hatten, sollen sich dringend melden sowie Reiserückkehrer aus Risikogebieten. 

Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes ist unter der Telefonnummer 02602 124-567, werktags von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen zur Lage im Westerwaldkreis gibt es immer tagesaktuell unter www.westerwaldkreis.de.


 Pressestelle der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

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