SCHULNACHRICHTEN Das Gymnasium im Kannenbäckerland informiert... 882. Ausgabe Stufe 10 mit Führung durchs große Haus


Es berichten Jule Inslob, Fabienne Zaighami, Roman Keilmann, Marvin Kuhl, Melissa Ganis, Emily Bossauer, Erika Schott und Christina Welz:

Am 14.1. 2020 unternahmen wir, die beiden Grundkurse Darstellendes Spiel von Frau Antweiler und Frau Martens, eine ganztägige Exkursion zum Theater Koblenz.


Um 10 Uhr stand zunächst der gemeinsame Besuch des Stücks ,,Antigone” nach der Tragödie von Jean Anouilh an. Besonders überraschte uns, wie die bühnenspezifischen Ausdrucksträger Raum, Requisit und Kostüm zum Einsatz kamen: Unmengen von - wie wir später erfragt haben - gespendeten und chemisch gereinigten Stofftieren, die sowohl als Teil von Kreons Kostüm fungierten, manchmal aber auch als Requisit bespielt wurden, waren meterhoch in ein Gehege gefüllt und bildeten das Zentrum des Bühnenraums. Sie muteten z.T. recht gruselig, manchmal aber auch komisch und absurd an. Beindruckend war neben dem kreativen Puppenbau und hochkonzentrierten Puppenspiel (es kamen u.a. zwei Marionetten zum Einsatz) auch die schauspielerische Leistung von Magdalena Pircher, die die Antigone überzeugend verkörperte und Kaspar Friedrich Weith, der als Kreon über eine Stunde lang unter einem überdimensionalen Kopf spielte.

 

Nach der Mittagspause in Gruppen in der Innenstadt erhielten wir eine zweistündige Führung durchs große Haus. Dieser Blick hinter die Kulissen faszinierte uns: Zum ersten Mal konnten wir den Ablauf von der Konzeptidee bis zum fertigen Stück nachvollziehen. Von der Schreinerei über die Maske, den Orchestergraben bis hin zur Lichtanlage wurde uns alles gezeigt und erklärt.