Der Waldbrand im Bereich Hilgert ist gelöscht. Die Brandstellen verteilten sich über ein rund 85.000 Quadratmeter großes Gebiet. Insgesamt waren 226 Feuerwehrleute, 40 Angehörige des DRK, 15 Polizeibeamte und zwei Angehörige des THW im Einsatz. Auch in der Nacht wird die Fläche weiterhin regelmäßig auf mögliche Brandnester kontrolliert.
Gegen 19.30 Uhr erfolgte die Übergabe des Einsatzes an die nächste Einsatzstufe, sprich an die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen unter Leitung von Wehrleiter Claus Hattenbach. Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, liegt der Schwerpunkt nun auf der Kontrolle der weitläufigen Brandfläche. Feuerwehreinheiten aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen bleiben hierfür die gesamte Nacht im Einsatz und werden das Gebiet in regelmäßigen Abständen auf verbliebene Brandnester kontrollieren und diese bei Bedarf nachlöschen.
Die Straßensperrung bleibt zunächst bestehen, bis die noch vor Ort befindlichen Einheiten abgerückt sind. Eine Aufhebung ist möglicherweise im Laufe der Nacht möglich.
Die Dimension des Einsatzes zeigt sich auch an der Zahl der eingesetzten Kräfte: Insgesamt waren 226 Feuerwehrleute, 40 Angehörige des DRK, 15 Polizeibeamte sowie zwei Angehörige des THW beteiligt. Da sich die einzelnen Brandstellen über ein Gebiet von rund 85.000 Quadratmetern verteilten, war insbesondere in der Fläche eine große Zahl an Einsatzkräften erforderlich. Entscheidend war, eine weitere Ausbreitung der einzelnen Feuer und damit ein Übergreifen auf größere Waldflächen zu verhindern. Neben wechselnden Windrichtungen ist dies eine der größten Herausforderungen bei Waldbränden.
„Gerade bei einem solchen Einsatz in einer großen und schwer überschaubaren Fläche braucht es sehr viel Personal, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hier wurde wirklich jede einzelne Einsatzkraft gebraucht. Unsere in den vergangenen Jahren angeschafften Waldbrandcontainer und weiteren Waldbrandkomponenten haben sich heute hervorragend bewährt und gezeigt, dass die hierfür getätigten Investitionen richtig und wichtig waren. Auch die Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehren, Hilfsorganisationen und weiteren Stellen hat hervorragend funktioniert“, zieht Wehrleiter Claus Hattenbach ein erstes Fazit.
Eine der großen Herausforderungen war zudem die Versorgung der Einsatzstelle mit den erforderlichen Löschwassermengen. Wasser musste aus verschiedenen Bereichen zur Einsatzstelle transportiert werden, zudem wurde das Naturschwimmbad Linderhohl als Löschwasserreservoir genutzt. Auch diese überörtlich organisierte Löschwasserversorgung funktionierte reibungslos.
